Inklusion

Inklusive Schule

Bild: Josef Hinterleitner In: Pfarrbriefservice.de

Die KGS Salzhemmendorf hat keinen bestimmten Förderschwerpunkt; vielmehr nehmen wir alle Kinder auf, egal, mit welchem Förderbedarf sie zu uns kommen.

Bei der Klassenzuweisung achten wir darauf, dass ein Kind mit Förderbedarf möglichst bei seinen Klassenkameraden aus der Grundschule bleibt.

Inzwischen gibt es in allen Jahrgängen von 5 bis 12 und in allen drei Schulformen Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Förderbedarfen, die meist entweder von Lehrkräften der Förderschulen, Schulbegleitern oder pädagogischen Mitarbeitern zusätzlich zu den Klassenlehrkräften betreut werden.

Sie haben ein Kind mit Förderbedarf und überlegen, Ihre Tochter oder Ihren Sohn in der KGS Salzhemmendorf anzumelden?

Ganz wichtig ist, dass Sie frühzeitig über das Sekretariat (05153/80760) zu uns Kontakt aufnehmen, damit wir gemeinsam über die Schullaufbahn Ihres Kindes beraten können. An einem ersten Gespräch in unserem Hause sollten dann möglichst auch die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer aus der Grundschule und die Personen, die bisher Ihr Kind in der Schule begleitet haben, dabei sein.

Die Inklusionsbeauftragte der Schule, Frau Lahrssen, ist Ihre erste Ansprechpartnerin.

Sollte Ihr Kind eine bestimmte Ausstattung benötigen, so übermitteln Sie uns bitte frühzeitig das entsprechende Gutachten, damit wir eventuell Umbaumaßnahmen in die Wege leiten oder aber die Ausstattung bestellen können.

 

 

Sprachlernklassen in der KGS Salzhemmendorf

Im Schuljahr 2016/17 gab es in der KGS Salzhemmendorf zwei Sprachlernklassen: eine Klasse für Sprachanfänger und eine Klasse für Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen. Zusätzlich gibt es Sprachunterricht zur individuellen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, die bereits den vollständigen Übergang in die Regelklassen "geschafft" haben.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen außerdem an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teil und erlernen das Schwimmen.

Die Fachlehrkräfte in den Sprachlernklassen bilden eine eigene Fachkonferenz.

Die Sprachlernklassen arbeiten nach folgendem Modell:

 

 

Spracherwerb/

fachliche Kompetenzen

ABC-Klasse

 

 

Sprachlern-

klasse 1 (SLK 1)

- ggf. Alphabetisierung

- sich vorstellen

- einfache Informationen verstehen

- small talk und Alltags-situationen

- das Schriftbild kennen lernen

 

> Übergang in SLK 1

- Erreichen der Stufe A1 nach GeR

- kleinere schriftliche Aufgaben bewältigen

- Vokabular für den Fachunterricht kennen lernen

Sprachlern-

klasse 2 (SLK2)

 

- Erreichen der Stufe B1 nach GeR

- die Sprache des Fachunterrichts lernen

- das Deutsche Sprachdiplom (DSD) erwerben

Sprachförder-

unterricht (SFD)

 

- Sprachförderung nach individuellem Bedarf

- das Deutsche Sprachdiplom (DSD) erwerben

 

 

 

 

Persönlichkeits-entwicklung/

überfachliche Kompetenzen

 

ABC-Klasse

 

 

Sprachlern-

klasse 1 (SLK 1)

Ankommen

Vertrauen, Sicherheit, Bindung aufbauen 

- Kontakte herstellen

- Orientierung in der Schule

- interkulturelle Missverständnisse vermeiden

- Lernfreude entwickeln

-  Lernmethoden nach dem an der Schule eingeführten Methodentraining entwickeln

- Verständnis für andere Kulturen entwickeln

- Deutschland, die Menschen und Gebräuche kennen lernen

 

Sprachlern-

klasse 2 (SLK2)

 

- Lernmethoden einüben, neu: Präsentieren

- die eigenen Stärken kennen  und nutzen lernen

- die deutsche Lebensweise akzeptieren und dabei die eigene Identität bewahren

Sprachförder-

unterricht (SFD)

 

- Integrierung in die Regelklasse

 

 

Verfahren

ABC-Klasse

 

 

Sprachlern-

klasse 1 (SLK 1)

- starkes Gewicht auf mündliches Arbeiten und Hörverstehen, keine Tests

- spielerisches Lernen                       - außerschulische Orte aufsuchen, z.B. Supermarkt

- ohne Druck arbeiten

- mindestens 4 Stunden täglich* (Kernzeit)

- Stärkung des Hör- und Leseverstehens

- Schulung der Sprechfertigkeit

> konkrete Sprechanlässe

- erste Schritte zur Schreib-fertigkeit

- kleine Lernzielkontrollen

Sprachlern-

klasse 2 (SLK2)

 

- intensives Üben

- regelmäßige Tests

- Schullaufbahnberatung, ggf. Korrektur der Schulform-zuweisung

- mindestens 2 Stunden täglich*

Sprachförder-

unterricht (SFD)

 

- Kleingruppe/Einzelunterricht

- evtl. "Nachhilfe" in einzelnen Fächern

 

 

 

Organisation/

Verantwortlichkeit

ABC-Klasse

 

 

Sprachlern-

klasse 1 (SLK 1)

- Aufnahmeverfahren: Sl > Bru/SZL

- Schüler-Patenschaften  > Leh

 

- Stundenplan: täglich 2. – 5. Stunde, i.d.R. Doppelsteckung

> keine Teilnahme am Regelunterricht

 

- Diagnoseverfahren nach GeR > Bru

- Erstellen eines Förderplans mit Zielvorgaben > KL

 

- Stundenplan: wöchentlich 15 Stunden, keine Doppelsteckung         > zunehmend Teilnahme am Regelunterricht

Sprachlern-

klasse 2 (SLK2)

 

- Diagnoseverfahren nach GeR > Bru

- Erstellen eines Förderplans mit Zielvorgaben > KL

- ggf. Anmeldung zum Sprachfeststellungsverfahren > SZL

 

- Stundenplan: wöchentlich 10 Stunden, keine Doppelsteckung

> größtenteils Teilnahme am Regelunterricht

 

Sprachförder-

unterricht (SFD)

 

- Stundenplan: individuelle Planung

> volle Teilnahme am Regelunterricht

Kontakt Inklusionsbeauftragte

Frau Lahrssen
Frau Lahrssen
Inklusionsbeauftragte
05153 80 76 0
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